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Eraser

Arnold Schwarzenegger, wohl neben Sylvester Stallone die Action-Ikone der 80er und 90er Jahre schlechthin, ist endlich zurück. Nachdem er sein Amt als Gouverneur von Kalifornien niedergelegt hat, dürfen wir ihn seit einiger Zeit endlich wieder in genügend rauen, spaßigen Actionfilmen wiedersehen. Auch wenn in der heutigen Zeit ganz klar Statham, Diesel und Co. die Actionhelden sind, macht es aber dennoch Spaß, den "Terminator"-Star wiederzusehen. Und natürlich auch seine vergangenen Filme, von denen ich bislang kaum einen gesehen habe und die ich nun mal nachholen möchte. Angefangen habe ich nun mit "Eraser" aus dem Jahr 1996...

ERASER

US-Marshall John Kruger (Arnold Schwarzenegger) arbeitet in einer geheimen Vereinigung der USA im Zeugenschutzprogramm. Darin beschützt er die Leben von Kronzeugen, welche vor Gericht Aussagen tätigen sollen und verschafft ihnen eine neue Identität, um sie vor dem Tod zu bewahren. Sein neuester Job ist eine junge Mitarbeiterin beim Rüstungskonzern Cyrez namens Lee Cullen (Vanessa Williams), welche einen illegalen Waffenhandel mit internationalen Terroristen in ihrer Firma aufdeckt und nun gejagt wird. Für Kruger wird es sein wohl schwierigster Auftrag, besonders da sich auch noch ein Maulwurf in seiner Abteilung zu befinden scheint...

Die Geschichte, die im Grunde nur von einer bombastischen Actionsequenz zur nächsten überleitet, dürfte schon fast als Beleidigung für den menschlichen Verstand gelten, so dünn ist sie hier. Im Grunde ist sie beinahe egal, sodass der Maulwurf auch schon nach gut der Hälfte der Laufzeit enttarnt wird und somit im Grunde nur noch Krachbumm zu folgen hat. Etliche Logikfehler, Ungereimtheiten und Unmöglichkeiten sind ebenso dabei, der wortkarge Held (man wird das Gefühl nicht los, dass Arnie hier erneut einen immerhin ein kleines bisschen gesprächigeren Terminator spielt) überlebt alles, wird zwar auch mal verletzt, kann aber immer weiter kämpfen und übersteht auch die tödlichsten Situationen mit nicht mehr als ein paar Kratzern. Das ist schon alles ziemlich dumm, was einem da vorgesetzt wird, aber, und das ist das Erstaunliche daran, es stört kaum, denn "Eraser" macht von vorne bis hinten ziemlich viel Spaß. Die Actionszenen sind spektakulär und rasant, die Effekte auch heute noch ganz gut (bis auf die ziemlich lächerlich wirkenden Krokodile), der Soundtrack macht ordentlich Fahrt und auch das Tempo stimmt. Ein wenig Humor, coole Sprüche und viele Explosionen und Schießereien und fertig ist ein guter Actionfilm, bei dem man viel Spaß hat. Ganz im Arnie-Stil eben, das funktioniert eben irgendwie alles doch. Leider werden die immer größer und länger werdenden Actionspektakel dann aber doch irgendwann ermüdend und der Film kommt nur über mehrere Ecken zu einem Schluss, welcher dann so plötzlich erscheint, dass es schon wieder zu flott ist. Am Ende hat man dann zwar genug, wurde aber dennoch gut unterhalten, auch dank der charismatischen Recken Schwarzenegger, James Caan und besonders Robert Pastorelli, die augenscheinlich viel Spaß beim Dreh hatten.

Note: 3-


 


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