Kurzkritik: Der im Jahr 2000 in den Kinos aufgeschlagene und während des Zweiten Weltkriegs spielende U-Boot-Actioner war in den USA unglaublich gerne gesehen, wurde in Europa aber fast einhellig zerrissen. Das lag natürlich daran, dass die Amerikaner hier mit allerlei Pathos aufwarteten und dabei eine Heldengeschichte um das Erlangen eines gewissen Objektes erfanden, die es zwar prinzipiell so wirklich gab, aber eigentlich auf die Kappen der Briten ging, weswegen diese filmische Fantasie-Geschichte durchaus als Geschichtsverklärung wahrgenommen wurde. Das kann man kritisieren, muss man aber nicht - denn wer würde solcherlei zum Beispiel Michael Bay's Pearl Harbor vorwerfen, wenn es sich hier in erster Linie offensichtlich um ein Unterhaltungsprodukt und keinesfalls um eine Geschichtsstunde handelt? U-571 hat darüber hinaus genügend andere Probleme. So ist der Film zwar technisch einwandfrei inszeniert und besitzt genügend intensive Bootsszenen. Und wenn es dann mal kracht und rum...
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