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Mad Men - Die siebte Staffel

Nun sind wir also am Ende angekommen. Vierzehn Episoden ist die siebte und finale Staffel der von Kritikern und Fans umjubelten Dramaserie "Mad Men" lang und damit eine Folge länger als die zuvor üblicherweise auf dreizehn Episoden festgelegten Vorgängerstaffeln. Und die Fans schienen mit diesem Ende ziemlich glücklich zu sein, jedenfalls las man im Internet vermehrt euphorische Reaktionen. Diese gab es, wenn auch nicht in dieser Größenordnung, aber natürlich auch schon für die Staffeln Fünf und Sechs, die für mich doch ein recht deutlicher Let Down waren und mich dazu veranlassten, das Ende dieser Serie doch noch herbeizusehen, was ich anfangs so nicht erwartet habe. Und nun liegt also auch die letzte Staffel hinter mir und obwohl ich letztendlich froh bin, dass es nun vorbei ist mit Don Draper, Peggy Olson und all den anderen... ein wenig Wehmut bleibt nach einer solch langen Seriensession natürlich trotzdem. MAD MEN - STAFFEL SIEBEN Eine Rückkehr zur Werbeagentur, d...

Juliet, Naked

Manchmal kann die Werbekampagne ziemlich irreführend sein. Zugegeben, über die Verfilmung von Nick Hornbys Roman "Juliet, Naked" hatte ich mich kaum informiert, trotzdem schien das offizielle Poster für mich eine romantische Komödie zu teasern. Die eindeutigen, etwas überzeichneten Mienen der Hauptdarsteller, bunte Farben und besonders Chris O'Dowd, seltsam stierend und mit dicken Kopfhörern. Die Wahrheit sieht aber anders aus: Sicherlich gibt es auch unterhaltsam-spaßige Szenen, im Kern ist der Film aber ganz klar eine Mischung aus Drama und Romanze. Als dieser wird er Genre-Freunden sicherlich gefallen, dennoch findet die Vermixung verschiedener Genres und Subplots hier nur selten zu einer stimmigen Einheit. JULIET, NAKED Annie Platt (Rose Byrne) leidet unter der Beziehung zu Lehrer Duncan Thomson (Chris O'Dowd). Der ist ein riesiger Fan der "Rockikone" Tucker Crowe (Ethan Hawke), beschäftigt sich nahezu tagtäglich in Foren und über eine eigene Webs...

Mad Men - Die sechste Staffel

Langsam nähern wir uns dem Schlussakt und wie jede gute Serie, die sich nicht irgendwann selbst überholt und totläuft, muss auch "Mad Men" irgendwann zu ihrem Ende kommen. Es ist zwar noch nicht soweit und vom reinen Tonfall spürt man hier auch noch nicht, dass wir uns bald von Donald Draper, Roger Sterling und Co. verabschieden müssen... aber es ist immerhin die sechste Staffel von sieben, dementsprechend ist das Ziel zumindest schon mal in Sicht. Nach der etwas verkorksten fünften Season schien es auch gar keine so schlechte Idee zu sein, ein Ende ins Auge zu fassen, ich hatte aber dennoch die Hoffnung, dass diese nur ein kleiner Ausrutscher war, man sich anschließend wieder solide in die alte Qualität der Show einfinden würde. Ob das der sechsten Staffel nun gelungen ist und ob sie zufriedenstellend die finale Season vorbereiten kann? MAD MEN - STAFFEL 6 Donald Draper (Jon Hamm) und seine Frau Megan (Jessica Pare) nehmen nach den letzten Vorfällen Urlaub in Hawaii -...

Mad Men - Die fünfte Staffel

Die Halbzeit ist mittlerweile schon durch und auch wenn das Ende noch nicht in Sicht ist, wurde mit der siebten Folge der vierten Staffel bereits die genaue Hälfte der Hype-Show markiert, die von 2007 bis 2014 Kritiker und Fans gleichermaßen in den Bann zog. Trotzdem ist nicht zu erwarten, dass sich der Ton der Serie, der sich bislang trotz oftmals etwas im Kreis drehender Plots, bis zur siebten Staffel noch merklich ändern wird: "Mad Men" hat auch über die Halbzeit hinaus eine klare Struktur beibehalten, die trotz Schwächen und vermeidbarer Klischees noch immer unterhält, weswegen ich mich nach wie vor auf die fünfte Staffel freute. Dass bei einem solchen Thema nach vier Seasons immerhin kaum Abnutzungserscheinungen erkennbar sind, spricht ja eigentlich schon für sich und deswegen: Vorhang auf für Season 5 von "Mad Men", die zum wiederholten Male alles bietet, was die Fans daran so lieben. MAD MEN - STAFFEL 5 Rund ein Jahr ist vergangen, seit "Sterling ...

Die Addams Family (2019)

Nein, ich hatte tatsächlich noch nie einen Bezug zu den kultigen Gruftie-Filmen mit Christina Ricci oder der zugrundeliegenden TV-Serie, die in den 60er-Jahren anlief und bis heute einen hohen Status bei Fans besitzt. Nicht, dass mich das Thema nicht reizen würde, aber ich habe nie einen Ansatzpunkt gefunden, weswegen mich auch nichts daran anfixte, als ich hörte, dass das Thema nun auch als Animationsfilm verbraten werden soll - für eine neue Generation womöglicher Fans, wohlgemerkt. Ich sparte mir den Trip also erst einmal, doch dann wurde ich doch noch weich. Die Kritiken lasen sich solide, der Erfolg in den USA kam überraschend... und vielleicht würde der Film ja auch in mir einen neuen Fan für diese verrückte Familie finden. Ohne große Erwartungen, aber dennoch neugierig nahm ich also im Kinosaal Platz, um zumindest auf nette Animationsunterhaltung und ein paar Lacher zu hoffen. DIE ADDAMS FAMILY Die Familie Addams lebt in unserer heutigen Gegenwart vollkommen abgeschottet ...

Midway - Für die Freiheit

Ein Film wie "Midway" hätte noch vor zehn oder fünfzehn Jahren ohne weitere Skepsis grünes Licht bekommen: Roland Emmerich macht einen Film über die gigantischste und heroischste Schlacht des Zweiten Weltkrieges? Das muss einfach ein Monster-Hit werden. Doch die Zeiten haben sich geändert, kein Film außerhalb eines etablierten Franchise ist mehr risikofrei und Emmerich selbst musste noch an einigen finanziellen und kreativen Flops ebenfalls Einbußen hinnehmen. So musste er die Studios förmlich anbetteln, sein Projekt zu finanzieren und bekam dennoch nur ein weitaus geringeres Budget an die Hand, als er es noch für "2012" oder den enttäuschenden "Independence Day: Wiederkehr" zur Verfügung hatte. Konnte das also wirklich gut gehen? Höchstwahrscheinlich nicht und angesichts der mauen Trailerkampagne ist auch nicht damit zu rechnen, dass "Midway" an den Kinokassen nun abräumt. Von der eventuellen Qualität des Streifens wollte ich mich im Kino dann...

Zombieland: Doppelt hält besser

Zehn Jahre mussten sie warten, die Fans des mittlerweile kultigen Horror-Abenteuers "Zombieland" . Warten auf die Fortsetzung, die eigentlich schon nach dem Kinostart im Jahr 2009 absolut klar war und die dennoch noch lange nicht kommen sollte. In der Zwischenzeit versuchte man, das Konzept mit neuem Cast als Serie zu adaptieren, doch dieser Versuch stieß auf wenig Gegenliebe und so war es schließlich nötig und auch endlich an der Zeit, die mittlerweile karrieretechnisch vollkommen losgedrehte Starbesetzung des Originals für das langerwartete Sequel zu versammeln. Dass sich dies angesichts der Tatsachen, dass Jesse Eisenberg und Emma Stone mittlerweile oscarnominierte oder gar - prämierte Hollywood-A-Liga-Schauspieler sind, schwer gestaltete, ist nachvollziehbar. Und die Erwartungen der Fans sanken auch nach den eher schwachen Trailern nicht, bis "Zombieland 2" nun auch endlich in Deutschland das Licht der Welt erblickte... und ich saß natürlich gleich am Starttag...