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Netflix unterbietet sich wieder mal selbst: Filmkritik zu "The Out-Laws"

Owen Browning (Adam DeVine) ist rundum glücklich: Er hat einen sicheren Job als Bankangestellter, wo er sogar für die Sicherheit verantwortlich ist und zudem naht die Hochzeit mit seiner geliebten Freundin Parker McDermott (Nina Dobrev). Für dieses Fest haben sich nun auch Parkers Eltern Billy (Pierce Brosnan) und Lilly (Ellen Barkin) angekündigt, die eigentlich am anderen Ende der Welt leben. Owen wird sie somit zum ersten Mal treffen... doch schon das erste Aufeinandertreffen läuft nicht so richtig gut. Als dann auch noch Owens Bank überfallen wird und dieser den Verdacht hat, dass seine Schwiegereltern hinter dem Überfall stecken könnten, droht die Situation zu eskalieren. Und dann heftet sich auch noch der eiskalte Agent Roger Oldham (Michael Rooker) an seine Fersen!  Adam DeVine ist grundsätzlich immer nervig, zumindest nach meiner bescheidenen Meinung. Ob nun als Sidekick in den "Pitch Perfect"-Filmen oder als furchtbarer Hauptdarsteller in tumben Komödien wie "Mi...

Ganz schön viele Enttäuschungen: Erstsichtungen vom 25.06.23 bis 01.07.23

Ein kleines Vorwort: Auf meinem Blog wird sich zukünftig ein bisschen was ändern. Aufgrund meines mittlerweile etwas knapperen Zeitmanagements werde ich in Zukunft nicht mehr zu jedem Film, den ich erstmalig sichte, eine ausführliche Review schreiben - dies werde ich nur noch bei vereinzelten Werken tun wie z.B. aktuelleren Kinofilmen oder großen Streaming-Events, wobei ich das stets von Film zu Film entscheiden werde. Darüber hinaus werde ich von nun an jeden Sonntag eine kleine Filmübersicht von den Werken veröffentlichen, die ich in den vergangenen sieben Tagen gesehen habe - jeweils mit einer deutlich kürzeren Kritik. Das hilft mir, dieses doch sehr zeitintensive Hobby nicht vollends aufzugeben, sondern es nur etwas... zu verkleinern.  Ich hoffe, euch missfällt diese Änderung nicht und ihr schaut dennoch weiterhin für die wöchentlichen Kurzreviews diverser Filme sowie zwischenzeitlicher, ausführlicher Kritiken zu einzelnen Werken vorbei. Jetzt nehme ich euch dann zum ersten Mal...

Eddie Murphys kollossalster Flop: Filmkritik zu "Pluto Nash - Im Kampf gegen die Mondmafia"

Im Jahr 2087 ist die Menschheit zu Teilen bereits auf dem Mond ansässig. Der ehemalige Kriminelle Pluto Nash (Eddie Murphy) leitet auf diesem einen sehr erfolgreichen Club, welcher dem Großmogul Rex Krater ein Dorn im Auge ist. Er entsendet seine Gefolgsleute, welche den Club für zehn Millionen Dollar aufkaufen sollen. Nash weigert sich jedoch und muss kurz darauf aus seinem eigenen Club fliehen, als die Männer gewaltbereit eine Bombe legen. Gemeinsam mit seinem Roboter-Bodyguard Bruno (Randy Quaid) und der im Club arbeitenden Sängerin Dina Lake (Rosario Dawson) versucht er, Rex Krater ein Schnippchen zu schlagen und zugleich auch noch seine Lebensgrundlage zu retten... "Pluto Nash" gilt als einer der katastrophalsten und verheerendsten Flops der Filmgeschichte - bei einem Budget von runden 100 Millionen Dollar nahm er nur etwas mehr als sieben Millionen Dollar an den Kinokassen ein und verbrannte damit auf lange Sicht auch die Karriere des teuren Eddie Murphy, der seitdem ni...

Das soll Teenie-Kult sein?: Filmkritik zu "Clueless - Was sonst!"

Die fünfzehnjährige Cher Horowitz (Alicia Silverstone) gehört zu den beliebtesten Schülerinnen an ihrer High School - gemeinsam mit ihrer besten Freundin Dionne (Stacey Dash) hält sie das Lehrer-Kollegium ebenso auf Trab wie ihre Mitschüler. Als ihr ehemaliger Stiefbruder Josh (Paul Rudd) bei Cher und ihrem Vater Melvin (Dan Hedaya), einem millionenschweren Staranwalt, einzieht, um diesem bei einigen Fällen zu helfen, hängt der Haussegen schief - sie kann den ständig sprücheklopfenden Typen jedenfalls nicht leiden. Und dann taucht mit der deutlich reiferen Tai (Brittany Murphy) auch noch eine neue Schülerin an der High School auf, die Cher unbedingt unter ihre Fittiche nehmen will, womit sie ihrem eigenen Stand auf Dauer jedoch auch Probleme bereitet... Ich habe in meinem Leben ja durchaus schon einige Teenie-Highschool-Filme gesehen und bin dem Genre, auch wenn ich definitiv nicht die Zielgruppe bin, nicht per se abgeneigt. Eine wirkliche Bindung zu den oftmals sehr oberflächlichen Ko...

Dennis Quaid knallt durch: Filmkritik zu "The Intruder" (2019)

Kurz nach ihrer Heirat erwerben der Marketing-Manager Scott (Michael Ealy) und seine Frau Annie (Meagan Good) ein altes Haus in Napa Valley, Kalifornien. Der Traum vom ruhigen, großen Eigenheim scheint perfekt, wäre da nicht der etwas eigenwillige Vorbesitzer: Charlie Peck (Dennis Quaid) hat dem Pärchen das Haus zwar selbst verkauft, taucht anschließend aber immer wieder unangekündigt auf, um Hausarbeiten zu verrichten oder nach dem Rechten zu sehen. Wo Annie noch Mitleid für den offensichtlich vereinsamten Witwer empfindet, hat Scott schon bald die Schnauze voll und vermutet, dass Peck sein Haus noch nicht aufgegeben hat. Wie sehr er mit dieser Annahme Recht hat, soll er tatsächlich bald am eigenen Leibe erfahren, denn Pecks Besuche werden immer aufdringlicher...  Obwohl "The Intruder" zu Beginn einige Zeit braucht, um wirklich in Fahrt zu kommen, habe ich die ruhige Einführung einigermaßen genossen. Die kleinen und großen Besuche des seltsamen Peck, der auf krude Art und We...

Alles drin und doch zu wenig: Filmkritik zu "Der Super Mario Bros. Film"

So richtig gut laufen tut es bei den beiden Brüdern Mario und Luigi in Brooklyn nicht - ihr gerade frisch aufgezogenes Klempnergeschäft geht nicht auf und ihr Vater sieht in den beiden nicht viel mehr als zwei Versager. Als es die beiden Brüder jedoch in eine mysteriöse, andere Welt verschlägt, sollen sie die Chance auf einige echte Heldentaten erhalten. Luigi gerät in die Fänge des finsteren Bowser, der das bunte Pilzkönigreich mit seiner Armee aus Koopas erobern will. Mario landet in eben diesem und schließt sich der mutigen Prinzessin Peach im Kampf gegen den fiesen Bowser an - auch, um seinen gefangenen Bruder zu befreien. Dabei brauchen die beiden jedoch die Hilfe eines anderen Volkes, welches den unerfahrenen Mario vorher zum Kampf fordern möchte... Videospielverfilmungen sind tatsächlich in Mode und die Zeit der großen Flops scheint vorbei. Es wurde also auch Zeit für einen wirklich guten Film über den wohl berühmtesten Klempner der Welt, um den gigantischen Realfilm-Flop aus de...

Ziemlich überdreht: Filmkritik zu "Der Diamanten-Cop"

Das hatte sich der Juwelendieb Miles Logan (Martin Lawrence) definitiv anders vorgestellt: Während eines Einbruchs rückt plötzlich die Polizei an und Logan muss den gerade erbeuteten Diamanten in einem Lüftungsschacht des Polizeireviers zurücklassen, bevor er erwischt und verhaftet wird. Nach zwei Jahren im Gefängnis nimmt er den Plan zur Erbeutung des Klunkers wieder auf und lässt sich mit Hilfe einiger gefälschter Dokumente ins Revier einschleusen - als frisch versetzter Detective namens Malone. Doch es bleibt weiterhin eine echte Herausforderung, den Diamanten wieder in Besitz zu bringen, da seine neuen Kollegen ihn argwöhnisch beäugen und er mit dem Frischling Carlson (Luke Wilson) auch noch einen Partner zugewiesen bekommt, der von "Malone" lernen soll. Zudem sind auch andere Beteiligte des damaligen Raubes noch hinter dem Klunker her und geraten so auf die Spur Logans... Diese Action-Komödie aus dem Jahr 1999 ist natürlich voll und ganz auf Hauptdarsteller Martin Lawren...