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Für immer Single?

Es gibt genügend Schauspieler, die sich, obwohl schon seit einigen Jahren im Business, auf ein Genre festgelegt haben und da nie so wirklich rauskommen. Was Dwayne Johnson im Action-Genre oder Orlando Bloom im Abenteuer/Fantasy-Genre ist, dass dürfte Frauenschwarm Zac Efron im Bereich der romantischen Komödien sein. Nach dem überraschenden Erfolg der "High School Musical"-Trilogie ist Efron ein kaum mehr wegzudenkender Teil der jungen Nachwuchsschauspieler Hollywoods geworden... auch wenn kaum ein Film, welcher in den letzten Jahren gedreht, sonderlich in Erinnerung blieb, aber immerhin auch nie wirklich schlecht war. Ähnlich verhält es sich auch mit dem dieses Jahr in den Kinos erschienenem "Für immer Single?"... FÜR IMMER SINGLE? Die drei seit dem College befreundeten Jason (Zac Efron), Daniel (Miles Teller) und Mikey (Michael B. Jordan) führen ein unbeschwertes und spaßiges Leben voller Partys, Alkohol und Flirts bis hin zum ungezwungenen Sex. Dies ändert sic...

Per Anhalter durch die Galaxis

Es ist gut zwei Jahre her, da gelang Martin Freeman endlich der Aufstieg in die A-Liga Hollywoods. Der Schauspieler, der sich Jahre lang mit kleineren, wenig beachteten Rollen in Filmen wie "Tatsächlich Liebe" oder "Shaun of the Dead" herumschlug, konnte die Rolle des Hauptprotagonisten Bilbo Beutlin im "Der Herr der Ringe"-Prequel "Der Hobbit" ergattern und ist seitdem einer der viel gewollten Mimen des Films. Im Jahr 2005 war er in der Hauptrolle der Verfilmung des Buches "The Hitchhikers Guide to the Galaxy" zu sehen, der noch heute als Kultfilm angesehen wird. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden... PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS Arthur Dent (Martin Freeman) lebt ein langweiliges und unzufriedenes Leben... bis sein Heimatplanet Erde eines Tages gesprengt wird und er mit seinem außerirdischen Freund Ford (Mos Def) per Anhalter auf einem der feuernden Raumschiffe mitfährt und so noch mal mit dem Leben davonkommt. Doch ...

Smokin' Aces

Tarantino hat mit seinem Debut-Film "Reservoir Dogs" das Genre der obercoolen Gangster-Hunde, der markigen Dialoge und der bleihaltigen Gefechte eingeführt und immer wieder selbst revolutioniert. Im Grunde ist er mit Schuld daran, dass uns innerhalb der letzten Jahre so viele Nachahmer unterkommen, die auf Teufel komm raus Tarantinos Geist atmen wollen und dabei meist nur jämmerliche Abziehbilder sind. Wo sich "Lucky Number Slevin" immerhin noch als geniales Meisterwerk entpuppte, versackt "Smokin' Aces" aus dem Jahr 2006 trotz Starbesetzung und gar nicht so uninteressanter Geschichte schnell in seiner Kopie... SMOKIN' ACES Primo Sparazza (Joseph Ruskin) ist eines der letzten und mittlerweile altersschwachen Mitglieder der örtlichen Mafia, des Cosa-Nostra-Clans. Das FBI ist kurz davor, ihn und die verbliebenen Mittäter mit Hilfe des wichtigen Kronzeugen Buddy Israel (Jeremy Piven) an die Wand zu nageln, da dieser sich lange in den Kreisen des C...

Hostage - Entführt

Die Rolle als John McClane, welche Bruce Willis in den frühen 80ern zu Weltruhm verhalf, ließ er für einige Jahren ruhen und spielte auch kaum noch in Actionthrillern, um sich anstattdessen anderen Feldern wie Komödien oder Dramen zu widmen. 2005 kehrte Willis mit "Hostage" in das Genre zurück, welches ihn groß machte... nur diesmal fast ohne kernige Sprüche und mit einem deutlich abgehalfteteren Helden. "Hostage" heißt der Film und den habe ich mir heute auch mal wieder angesehen... HOSTAGE - ENTFÜHRT Jeff Talley (Bruce Willis) war der Chefvermittler bei Geiselnahmen in Los Angeles, bevor er sich wegen eines Zwischenfalls, welcher mehrere Tote forderte, in eine Kleinstadt versetzen ließ, in welcher er jetzt als Lokalpolizist arbeitet. Doch ein neuer Fall fordert seine ganze Aufmerksamkeit: In dem prunkvollen Anwesen der Familie Smith kommt es zu einer Geiselnahme, bei welcher der Familienvater Walter (Kevin Pollak) verletzt und die Kinder Jennifer (Michelle Hor...

Stromberg - Der Film

"Stromberg" war seit 2004 der klare Beweis dafür, dass deutsche Comedy auch ohne albernen Blödel-Humor a la Mario Barth noch wirklich lustig sein kann. Mit Christoph Maria Herbst in der Rolle des schrecklichsten Chefs aller Zeiten brachte man uns fünf Serien-Staffeln voll mit ironischem Humor, genial-trockenen Sprüchen, herrlichen Dialogen und wunderbar geschriebenen Charakteren. Die Geschichte rund um Bernd, Ernie und Co. findet nun in einem durch Crowdfunding ermöglichten Kinofilm ihren Abschluss... und dieser ist so erfrischend rund und sich selbst treu, dass man der Serie mit einem breiten Grinsen in ihr Ende folgt. STROMBERG - DER FILM Die Zweigstelle der Capitol-Versicherung, in welcher Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) mittlerweile wieder als Leiter der Schadensregulierung arbeitet, soll geschlossen werden, was eine fristlose Kündigung der meisten Mitarbeiter zur Folge hätte. Stromberg bricht daher mit seinen Kollegen zur großen Betriebsfeier, welche zum fün...

Miami Vice

Das leidige Thema. Hollywood fällt offenbar kaum noch etwas Neues ein, neben unzähligen Fortsetzungen, Adaptionen, Remakes, Reboots und "Neuausrichtungen" bekannter Franchises werden auch immer wieder angestaubte, ehemals beliebte TV-Serien für die Kinos neu aufgewärmt. Woran "The A-Team" scheiterte und "Get Smart" immerhin noch solide gewann. Wenn sich aber ein Spitzen-Regisseur wie Michael Mann einer Krimi-Serie aus den 80ern annimmt, horcht man dennoch noch mal auf. Muss man aber gar nicht, denn seine filmische Version von "Miami Vice" ist trocken und unnötig. MIAMI VICE Bei einer verdeckten Ermittlung verliert der leitende Ermittler, FBI-Agent John Fujima (Ciaran Hinds) drei seiner Männer. Er schleust die beiden Detectives James Crockett (Colin Farrell) und Ricardo Tobbs (Jamie Foxx) ein, um sich mit dem Drogenhändler, welche mit den Tätern in Kontakt stehen, zu treffen, einen Deal mit diesem auszuhändigen und somit die Transporte zu erle...

Guardians of the Galaxy

Marvel ist ja mit seinem immer weiter wachsendem Filmuniversum bekannt dafür, auch mal unkonventionelle Risiken einzugehen, sowohl vor der Kamera (Robert Downey Jr. als "Iron Man") als auch dahinter (Shakespeare-Regisseur Kenneth Branagh für "Thor"). Bislang zahlten sich diese Wagnisse sowohl künstlerisch als auch kommerziell stets mehr als aus und brachten und meisterhafte, mindestens stets gelungene Filme. "Guardians of the Galaxy" ist diesmal gleich als ganzer Film ein Risiko: Eine nicht ganz so bekannte Comic-Vorlage, unglaublich schräge Hauptfiguren und bösartige Ironie als Anker. Aber es zahlt sich mal wieder aus, denn mit dem grandios-komischen Weltraum-Abenteuer ist Marvel ein erneuter Volltreffer gelungen. GUARDIANS OF THE GALAXY Peter Quill (Chris Pratt) war noch ein Kind, als ihn ein Raumschiff kurz nach dem Tod seiner Mutter entführte und in die Weiten einer bislang unbekannten Galaxie verschleppte. Seitdem lebt er, von sich selbst nun geta...