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Es werden Posts vom 2026 angezeigt.

Fancy Dance

Seneca-Cayuga-Reservat, Oklahoma. Jax (Lily Gladstone) ist eine indigene Prostituierte, die seit dem Verschwinden ihrer Schwester auf ihre Nichte Roki (Isabel Deroy-Olson) aufpasst. Jede freie Minute widmet sie sich der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester und hilft Roki bei den Vorbereitungen für die traditionellen bevorstehenden Powwow-Feierlichkeiten. Dann wird Roki von der Polizei zu ihrem nicht-indigenen Großvater Frank (Shea Whigham) gebracht, der von nun an auf sie aufpassen soll. Auf die Gefahr hin, großen Ärger zu bekommen, macht sich Jax mit ihrer Nichte in einer Nacht- und Nebelaktion auf den Weg in das unnachgiebige Land des Reservates um Rokis Mutter rechtzeitig vor dem Powwow zu finden. Was als eine Suche beginnt, wird allmählich zu einer viel tiefer gehenden Überprüfung der eigenen indigenen Wurzeln und ihrem Überleben in einer kolonialisierten Welt und einem gescheiterten Rechtssystem. Spätestens seit dem (ebenfalls von Apple produzierten) Scorsese-Überwerk Killers...

The Guest

Caleb Peterson ist jüngst im Afghanistankrieg gefallen. Seine Familie trauert noch, als ein freundlicher und smarter Unbekannter namens David (Dan Stevens) vor ihrer Tür steht und sich als ehemaliger Kamerad und Freund des Toten vorstellt. Er will den Hinterbliebenen Trost spenden und wird schließlich von Mutter Laura (Sheila Kelley) eingeladen, ein paar Tage zu bleiben. David erzählt von der Zeit, die er mit dem Verstorbenen verbracht hat, freundet sich bei ein paar Bier mit Vater Spencer (Leland Orser) an, hilft dem Einzelgänger Luke (Brendan Meyer) mit ein paar Schlägern in der Schule fertigzuwerden und wird auch von Tochter Anna (Maika Monroe) für einen ziemlichen Traumtypen gehalten. Doch der Gast ist nicht, was er vorgibt zu sein, und nach einigen ungewöhnlichen Ereignissen werden die Petersons misstrauisch... Heutzutage kennt man Adam Wingard vorrangig als Regisseur der neueren Teile des MonsterVerse um Godzilla und King Kong. Deutlich spannender sind aber seine Sporen, die er ...

U-571

Kurzkritik: Der im Jahr 2000 in den Kinos aufgeschlagene und während des Zweiten Weltkriegs spielende U-Boot-Actioner war in den USA unglaublich gerne gesehen, wurde in Europa aber fast einhellig zerrissen. Das lag natürlich daran, dass die Amerikaner hier mit allerlei Pathos aufwarteten und dabei eine Heldengeschichte um das Erlangen eines gewissen Objektes erfanden, die es zwar prinzipiell so wirklich gab, aber eigentlich auf die Kappen der Briten ging, weswegen diese filmische Fantasie-Geschichte durchaus als Geschichtsverklärung wahrgenommen wurde. Das kann man kritisieren, muss man aber nicht - denn wer würde solcherlei zum Beispiel Michael Bay's Pearl Harbor vorwerfen, wenn es sich hier in erster Linie offensichtlich um ein Unterhaltungsprodukt und keinesfalls um eine Geschichtsstunde handelt? U-571 hat darüber hinaus genügend andere Probleme. So ist der Film zwar technisch einwandfrei inszeniert und besitzt genügend intensive Bootsszenen. Und wenn es dann mal kracht und rum...

Snowdogs - Acht Helden auf vier Pfoten

Kurzkritik: Disney macht einen Film mit allerlei Hunden in den tragenden Rollen - jedoch nicht im Bereich des Zeichentricks oder der Animation, sondern als Realfilm. Dabei dürfen die Hunde nicht nur allerlei Abenteuer erleben und sogar Menschenleben retten, sondern auch noch ganz knuffig bellen und knurren und winseln. Wer hier nun nicht sofort einen Zuckerschock angesichts von so viel Niedlichkeit bekommt, für den dürfte Snowdogs nichts sein. Die Disney-Produktion aus dem Jahr 2002 ist so dermaßen klinisch keimfrei, dass man fast schon allergisch darauf reagieren möchte. Alles ist hier superschön und nett... sogar der typische Familienkonflikt, der hier angeschoben wird, gereicht der ohnehin völlig substanzlosen Hauptfigur höchstens zu ein paar Unannehmlichkeiten, aber nie zu wirklichen Problemen, die man nun lösen müsste. Das ist im Grunde natürlich die perfekte Ausgangslage für einen Film, der vordergründig ein jüngeres Publikum anzieht, welches eh nur wegen den knuddeligen Vierbein...

Ricky Bobby - König der Rennfahrer

Schon seit seiner Jugend träumt Ricky Bobby (Will Ferrell) davon, ein großer Rennfahrer zu werden. Als Erwachsener gelingt ihm die Erfüllung dieses Traums schließlich, als er spontan für einen ausgefallenen Fahrer einspringen muss und dabei ein unglaubliches Rennen fährt. Kurz darauf wird er gemeinsam mit seinem besten Freund Cal Naughton Jr. (John C. Reilly) zu einem echten Duo des Rennsports, welches viele Rennen gemeinsam gewinnt. Doch eines Tages leistet sich Bobby einen fatalen Fauxpas... und dann tritt mit dem französischen Fahrer Jean Girard (Sacha Baron Cohen) auch noch ein neuer Konkurrent auf den Plan, der Bobby seinen Ruhm und seine Karriere streitig zu machen droht. Auf der Rennpiste soll es schließlich zum entscheidenden Duell kommen... Oh, schaut mal! Da steigt Will Ferrell aus einem gecrashten Nescar-Auto und springt wild herum, weil er glaubt, er würde in Flammen stehen. Aber er steht gar nicht in Flammen, er denkt das nur! Dann zieht er sich bis auf die Unterhose aus u...

Eden Lake

Steve Taylor (Michael Fassbender) fährt gemeinsam mit seiner Freundin Jenny Greengrass (Kelly Reilly) auf einen Trip an den Eden Lake im englischen Hinterland - dort plant er, ihr endlich einen Heiratsantrag zu machen. Einiger kleiner Pannen zum Trotz verläuft der kleine Urlaub zu Beginn auch ziemlich gut, bis es am See selbst zu einer Begegnung mit mehreren Jugendlichen kommt, die erst pöbeln und dann zu drastischeren Mitteln greifen. Jenny versucht die Situation herunterzuspielen, während Steve darauf aus ist, die Sache endgültig zu klären. Dabei geraten die beiden jedoch in die Fänge von Menschen, deren Grausamkeiten sie sich niemals hätten ausmalen können... Vor allem während der ersten halben Stunde erschafft Die Frau in Schwarz -Regisseur James Watkins, der 2008 hiermit sein Regie-Debüt gab, eine ungemein schneidende Atmosphäre. Diese ist vor allem deswegen so intensiv, weil Watkins einigermaßen clever darin ist, unangenehme Situationen zu erzeugen, die wir durchaus nachfühlen kö...

The Descent 2 - Die Jagd geht weiter

Eine Rettungsmannschaft, bestehend aus mehreren erfahrenen Höhlenkletterern, sucht in den Wäldern der Appalachen nach den sechs verschollenen Frauen, allen voran aber nach der Senatorentochter Juno (Natalie Mendoza). Der Polizei und dem Team spielt es dabei in die Karten, dass die einzige Überlebende der Höhlen-Hölle, Sarah (Shauna Macdonald), diesen förmlich in die Arme läuft. Da Sarah deutliche Schwierigkeiten damit hat, sich an Details zu erinnern und man ihr die Geschichten von in den Höhlen lebenden Monstern, die ihre Freundinnen getötet haben, nicht abkaufen will, schleppt man diese als Führerin mit, um Juno und die anderen Frauen zu finden. Dabei läuft das Team aber direkt in eine Todesfalle, denn die gefräßigen, blinden Mutanten warten unter der Oberfläche des Waldes nur auf neue Nahrung... Wenn insbesondere ein recht kostengünstig produzierter Horrorfilm nur ansatzweise zum Überraschungs-Hit wird, dann muss eine Fortsetzung her - ganz gleich, ob das dramaturgisch nun passt ode...

Servant - Die vierte Staffel

Nach mehreren Monaten im Krankenhaus kehrt Dorothy Turner (Lauren Ambrose) nach Hause zurück. Dort sieht sich das Kindermädchen Leanne (Nell Tiger Free) noch immer den Attacken der Sekte ausgesetzt, weswegen sie alles daran setzt, den kleinen Jericho vor den Gefahren zu beschützen und sich auch erneut mit den Obdachlosen in der näheren Umgebung zusammenschließt, um gegen die Feinde vorzugehen. Der Konflikt zwischen Leanne und Dorothy erreicht indes ein ganz neues Level, als Leanne zu bestimmen beginnt, wie Dorothy nun ihre Genesung zu vollziehen hat... und ihre strengen Regeln dabei mit aller Wucht durchsetzt. Dorothy jedoch nimmt den Kampf auf ihre Art und Weise auf, was zu einem letzten, fulminanten Duell der beiden Frauen führen soll. Die gute Nachricht vorweg: Servant wird mit der vierten Staffel einigermaßen rund und zufriedenstellend abgeschlossen, auch wenn man sich an einigen Stellen noch etwas (zu) vage hält und auf eine Enthüllung gegen Ende, die wohl als WTF-Rausschmeißer fu...

Servant - Die dritte Staffel

Es scheint endlich ein gewisser Frieden in das Leben der Familie Turner eingekehrt zu sein. Jericho ist endlich wieder bei seiner ihn umsorgenden Mutter Dorothy (Lauren Ambrose) und auch ihr Bruder Julian (Rupert Grint) ist nach einem Entzug wieder auf den Beinen, hat in der ebenfalls cleanen Vera (Sunita Mani) sogar eine neue Freundin gefunden. Alles könnte gut sein, doch eine ist der trügerischen Sicherheit gegenüber mehr als skeptisch: Kindermädchen Leanne (Nell Tiger Free). Diese glaubt noch immer an eine Bedrohung für den kleinen Jericho und den Rest der Familie Turner und befürchtet tagtäglich, Mitglieder der Sekte, aus der sie entstammt, könnten sich Zugang zum Haus verschaffen. Julian hingegen glaubt, dass sich Leanne in ihrem Trauma diese Gefahr nur noch einbildet... auch weil sie in ihrem schieren Wahn damit beginnt, Dorothys Familienglück, wenn auch unabsichtlich, zu manipulieren. Als die erste Staffel von Servant endete, gab M. Night Shyamalan einen Ausblick auf seine Pläne...

Burlesque

Ohne einen größeren Plan, aber mit vielen Träumen macht sich die mittellose Kellnerin Alice (Christina Aguilera) nach Los Angeles auf - dort will sie als Sängerin durchstarten. Schon bei ihrem ersten Besuch in einer angesagten Burlesque-Lounge, die von der selbst auf der Bühne stehenden Tess (Cher) geleitet wird, ist Alice hin und weg - sie will unbedingt ebenfalls dort auftreten, koste es was es wolle. Doch sowohl ihre Bitten gegenüber dem süßen Kellner Jack (Cam Gigandet) sowie ein Vortanzen vor der strengen Tess bringen den gewünschten Erfolg - letztendlich scheint Alice doch nur eine von vielen zu sein. Als ihre Konkurrentin Nikki (Kristen Bell) eines Tages zu einem Angriff ausholt, kann Alice mit ihrer Gesangsstimme kontern... und mischt damit den ganzen Laden nachdrücklich auf. Man kann dem im Jahr 2010 lang erwarteten, an den Kinokassen aber erstaunlich mau gelaufenen Burlesque in einigen Dingen wahrlich nicht böse sein, denn was er im Fokus anteasert, löst er auch ein. Dementsp...

Servant - Die zweite Staffel

Das Unglaubliche ist geschehen: Offenbar hat eine gefährliche Sekte das Baby der Familie Turner, ob es nun ihr leiblicher Sohn Jericho oder ein anderes Kind war, entführt. Ihr ehemaliges Kindermädchen Leanne (Nell Tiger Free) ist mit den Sektenmitgliedern in der Nacht entschwunden und seitdem nicht mehr gesehen worden. Indes beschäftigt sich Dorothy (Lauren Ambrose) mit dem Verschwinden ihres Sohnes und setzt alles daran, diesen aufzuspüren - auch ihr Ehemann Sean (Toby Kebbell) hilft mittlerweile dabei. Die Problematik rund um das Kind und dass es womöglich nicht das ist, welches Dorothy in die Welt gesetzt hat, lässt hingegen ihren Bruder Julian (Rupert Grint) nicht los. Deswegen müssen die drei jeden Hinweis mehrfach prüfen, um herauszufinden, was hier eigentlich wirklich gespielt wird... Mit der zweiten Staffel von Servant beginnt der wahre Shyamalan-Schrecken... und das ist angesichts der sehr wechselhaften Filmografie des Regisseurs nun wahrlich nicht positiv gemeint. Denn viele ...

Gattaca

In der Zukunft steht die gesamte Menschheit unter einer totalen Gen-Überwachung, wobei streng zwischen validen und invaliden Menschen unterschieden wird. Valide Menschen wurden aus quasi perfekten Genen noch vor ihrer Geburt zusammengebaut, während invalide Personen diese Vorzüge nicht genießen. Der Wunsch des invaliden Vincent Freeman (Ethan Hawke), mit einem Raumschiff zu reisen und den Planeten zu verlassen, kann deswegen auch niemals in Erfüllung gehen. Doch eines Tages hat der als Putzkraft arbeitende Vincent genug von seinem Dasein als ewiger Außenseiter und beschließt, sich seinen Traum doch noch zu erfüllen. Dafür muss er die Identität eines anderen annehmen und etliche, perfekte Sicherheitssysteme und Überwachungen austricksen, die ihn sonst durch eine einzelne Haarsträhne identifizieren könnten. Als perfekter Gegenpart zeichnet sich der im Rollstuhl sitzende Jerome (Jude Law) aus... Im Jahr 2010 erschuf Christopher Nolan mit Inception ein hochspannendes Konstrukt aus Regeln ...

Servant - Die erste Staffel

Die Nachrichtensprecherin Dorothy Turner (Lauren Ambrose) hat vor einigen Wochen ebenso wie ihr Ehemann Sean (Toby Kebbell) eine schwere Familientragödie erlitten. Wie Dorothy mit dieser nun umgeht und sich somit bereits in eine Art eigene, die Tragödie ignorierende Realität flüchtet, stößt Sean zwar sauer auf, doch er lässt sie gewähren, in der Hoffnung, dass sie so damit umgehen kann. Um sie zu unterstützen, stellt Dorothy das junge Kindermädchen Leanne Grayson (Nell Tiger Free) ein, die sich um das gemeinsame Kind kümmern soll. Schon früh fallen Sean dabei ein paar merkwürdige Verhaltensweisen Leannes auf, die er jedoch Dorothy kaum beichten kann. Auch ihr Bruder Julian (Rupert Grint) nimmt Seans Sorgen nicht wirklich ernst. Doch als Sean eines Abends einen Blick in das Kinderbett wirft, kann er kaum fassen, was er dort erblickt und weiß, dass irgendetwas mit Leanne nicht stimmt... Einen Film (oder in diesem Fall eine Serie) von M. Night Shyamalan zu schauen ist ein bisschen wie Hüt...

Self Made: Das Leben von Madam C.J. Walker

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdingt sich Sarah Breedlove (Octavia Spencer) als Wäscherin. Ihr Haarausfall beeinträchtigt sie zunehmend in ihrer Psyche, doch Rettung naht durch Addie Monroe (Carmen Ejogo), die mit einem Haarpflegeprodukt dazu in der Lage ist, wieder neue, starke Haare nachwachsen zu lassen. Nach ihrer eigenen, höchst positiven Erfahrung mit dem Produkt möchte Sarah in das Geschäft einsteigen, auch weil sie überzeugt davon ist, dass sie durch ihre eigene Geschichte viele weitere Kundinnen ansprechen kann. Das führt sie jedoch in einen direkten Konkurrenzkampf mit Addie, die Sarah nicht beschäftigen will, weswegen diese beschließt, ihren eigenen Weg zu gehen. Der Kampf zwischen zwei Frauen weitet sich jedoch mit der Zeit zu einem echten Spektakel aus, bei dem es schließlich nicht nur um den Rassismus, sondern auch um den generellen Feminismus bei schwarzen Frauen geht... Die vierteilige Mini-Serie Self Made ist der perfekte Beweis dafür, dass es nicht nur eine kraftvo...

Road House (2024)

Der ehemalige UFC-Kämpfer Elwood Dalton (Jake Gyllenhaal), der sich nach einem tragischen Vorfall nun sein Geld mit Untergrund-Fights verdient, wird von der Roadhouse-Besitzern Frankie (Jessica Williams) angeheuert. Als Rausschmeißer soll er in ihrem Laden wieder für Ordnung sorgen, nachdem gefährliche Banden diesen jeden Abend aufmischen. Dalton nimmt den Job an und sorgt bereits in der ersten Nacht dafür, dass die Unruhestifter eins auf die Mütze bekommen. Dabei weckt Dalton jedoch auch einen echten Löwen, denn der reiche Unternehmer Ben Brandt (Billy Magnussen), der diese Schläger angeheuert hat, sieht es nicht gerne, so in den Rückstand zu gehen. Während Dalton sich in der neuen Heimat einlebt und Freundschaften schließt, braut sich am Horizont eine Bedrohung zusammen, die dem Underground-Kämpfer alles abverlangen wird... Das Remake des Actionfilms aus dem Jahr 1989, damals noch mit Patrick Swayze in der Hauptrolle, wurde für Amazon Prime vor gut zwei Jahren zu einem echten Hit. De...

Weiße Jungs bringen's nicht

Der ehemalige Basketball-Profi Billy Hoyle (Woody Harrelson) ist mittlerweile hoch verschuldet und gemeinsam mit seiner Freundin Gloria (Rosie Perez) ständig auf der Flucht vor Gangstern, bei denen er mit rund 8.000 Dollar in der Kreide steht. Um wieder einigermaßen flüssig zu werden, hat sich Hoyle in schmuddelige Klamotten geworfen und fordert, aussehend wie ein Typ von der Straße, andere Basketballer zu Duellen um Geld heraus... Duelle, die er meist gewinnt, da seine Gegner ihn auch aufgrund seiner Hautfarbe zumeist unterschätzen. Bei einer dieser kleinen Betrügereien begegnet er auch Sidney Deane (Wesley Snipes), der auf ähnliche Art und Weise an Geld zu kommen versucht. Nach ersten Streitereien beschließen die beiden, sich für diese krumme Touren zusammenzutun und andere Sportler auszunehmen... Keine Frage, die beiden Hauptdarsteller agieren hier, im Jahr 1992 beide noch eher am Anfang ihrer großen Karrieren, absolut hervorragend. Besonders das Zusammenspiel, wenn sich die beiden ...

The Watcher - Die erste Staffel

Auf der Suche nach einem neuen Heim verliebt sich das Ehepaar Dean (Bobby Cannavale) und Nora Brannock (Naomi Watts) in ein großes, altes Haus in Westfield. Dieses ist dem Paar eigentlich zu teuer, doch Dean setzt auf seine baldige Position als Partner der Kanzlei, in welcher er arbeitet, um das Haus zu kaufen. Als Dean und Nora gemeinsam mit ihren Kindern Ellie (Isabel Gravitt) und Carter (Luke David Blumm) einziehen, kippt die Stimmung jedoch bald. Erst beginnt sich Dean deutlich aggressiver und herrischer zu benehmen, besonders gegenüber seiner Tochter. Zudem bringen das seltsame Verhalten der Nachbarn und vor allem einige Briefe, die durchaus nach Drohungen klingen, Unruhe in die Familie. Es keimt der Verdacht auf, dass entweder mit dem Haus etwas nicht stimmt... oder jemand versucht, die Familie mit allen Mitteln aus diesem zu vertreiben. Die Geschichte dieser Netflix-Serie, die ursprünglich als in sich geschlossene Mini-Serie geplant war, nun aber wohl doch noch irgendwann eine z...

Raymond & Ray

Als Raymond (Ewan McGregor) eines Nachts vor der Tür seines Bruders Ray (Ethan Hawke) steht, bringt er düstere Nachrichten mit: Ihr gemeinsamer Vater ist nach langer Krankheit verstorben. Von echter Trauer kann bei den beiden Brüdern, die sich schon lange nicht mehr gesehen haben, aber keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, insbesondere Ray beteuert durchgehend, was für ein grauenvoller Mensch ihr Vater doch war und dass eine Teilnahme an seiner morgigen Beerdigung doch eigentlich nicht nötig sei - weder hätte er es verdient noch würde er es nun ja überhaupt noch mitbekommen. Raymond und Ray nehmen dennoch daran teil und werden Zeugen einer recht skurrilen Veranstaltung mit allerlei Wünschen ihres verstorbenen Vaters, die es den beiden Söhnen aber noch schwerer machen, mit diesem Menschen und den Dingen, die er ihnen angetan hat, wirklich abzuschließen... Apple ist nicht nur bekannt dafür, große Schauspielstars für schier jede ihrer Produktionen vor die Kamera zu holen, sondern sich auch ...

Riddick: Überleben ist seine Rache

Erneut ist Riddick (Vin Diesel) auf einem unwirtlichen Wüstenplaneten gestrandet. Die Suche nach Nahrung und Wasser sowie der Kampf gegen mehr als gefräßige Monster, die den Hünen gerne zum Mittag verspeisen würden, wird für ihn zum Alltag und an eine Flucht denkt er schon gar nicht mehr. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit ein: Kopfgeldjäger landen auf dem Planeten und suchen nach Riddick, auf den erneut eine ziemlich hohe Belohnung ausgesetzt wurde. Riddick tut daraufhin das, was er am besten kann - er baut Fallen und sammelt Waffen, um es mit den Männern aufzunehmen, die seinen Kopf in eine Truhe stecken und abliefern wollen. Der zweite Teil, Chroniken eines Kriegers , ließ zumindest noch in Ansätzen erkennen, warum Vin Diesel nach der Jahrtausendwende ausgerechnet am Riddick -Franchise festhalten wollte. Denn nach seinen großen Erfolgen erteilte er, wie wir alle wissen, den Fortsetzungen zu The Fast and the Furious und Triple X erst einmal eine Absage (um später aber natürlich ...

Riddick: Chroniken eines Kriegers

Fünf Jahre nach den Ereignissen auf dem unbekannten, von geflügelten Aliens bewohnten Planeten reist Riddick (Vin Diesel), der sich eigentlich auf einem Eisplaneten zur Ruhe gesetzt hatte, nach Helion Prime, da dort jemand ein Kopfgeld von 1,5 Millionen auf ihn ausgesetzt hat. Dort angekommen erfährt er, dass sein alter Gefährte Imam (Keith David) das Kopfgeld befohlen hat, um Riddick auf seinen Heimatplaneten zu locken. Dort droht nämlich eine große Gefahr durch die Necromonger und ihren Anführer, den skrupellosen Lord Marshal (Colm Feore), die die Bevölkerung versklaven wollen. Dabei versuchen sie zudem das mystische "Underverse" zu finden und so die Welt zwischen Leben und Tod neu zu gestalten. Riddick ist entschlossen, den Kampf gegen die Feinde aufzunehmen, wird dabei jedoch selbst mit einigen Geheimnissen konfrontiert, die er gerne verdrängt hätte... Man kann den Machern rund um Pitch Black keinesfalls vorwerfen, dass sie aus der damaligen, noch recht simplen Grundidee ...