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Fancy Dance

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The Guest

Caleb Peterson ist jĂŒngst im Afghanistankrieg gefallen. Seine Familie trauert noch, als ein freundlicher und smarter Unbekannter namens David (Dan Stevens) vor ihrer TĂŒr steht und sich als ehemaliger Kamerad und Freund des Toten vorstellt. Er will den Hinterbliebenen Trost spenden und wird schließlich von Mutter Laura (Sheila Kelley) eingeladen, ein paar Tage zu bleiben. David erzĂ€hlt von der Zeit, die er mit dem Verstorbenen verbracht hat, freundet sich bei ein paar Bier mit Vater Spencer (Leland Orser) an, hilft dem EinzelgĂ€nger Luke (Brendan Meyer) mit ein paar SchlĂ€gern in der Schule fertigzuwerden und wird auch von Tochter Anna (Maika Monroe) fĂŒr einen ziemlichen Traumtypen gehalten. Doch der Gast ist nicht, was er vorgibt zu sein, und nach einigen ungewöhnlichen Ereignissen werden die Petersons misstrauisch... Heutzutage kennt man Adam Wingard vorrangig als Regisseur der neueren Teile des MonsterVerse um Godzilla und King Kong. Deutlich spannender sind aber seine Sporen, die er ...

U-571

Kurzkritik: Der im Jahr 2000 in den Kinos aufgeschlagene und wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs spielende U-Boot-Actioner war in den USA unglaublich gerne gesehen, wurde in Europa aber fast einhellig zerrissen. Das lag natĂŒrlich daran, dass die Amerikaner hier mit allerlei Pathos aufwarteten und dabei eine Heldengeschichte um das Erlangen eines gewissen Objektes erfanden, die es zwar prinzipiell so wirklich gab, aber eigentlich auf die Kappen der Briten ging, weswegen diese filmische Fantasie-Geschichte durchaus als GeschichtsverklĂ€rung wahrgenommen wurde. Das kann man kritisieren, muss man aber nicht - denn wer wĂŒrde solcherlei zum Beispiel Michael Bay's Pearl Harbor vorwerfen, wenn es sich hier in erster Linie offensichtlich um ein Unterhaltungsprodukt und keinesfalls um eine Geschichtsstunde handelt? U-571 hat darĂŒber hinaus genĂŒgend andere Probleme. So ist der Film zwar technisch einwandfrei inszeniert und besitzt genĂŒgend intensive Bootsszenen. Und wenn es dann mal kracht und rum...

Snowdogs - Acht Helden auf vier Pfoten

Kurzkritik: Disney macht einen Film mit allerlei Hunden in den tragenden Rollen - jedoch nicht im Bereich des Zeichentricks oder der Animation, sondern als Realfilm. Dabei dĂŒrfen die Hunde nicht nur allerlei Abenteuer erleben und sogar Menschenleben retten, sondern auch noch ganz knuffig bellen und knurren und winseln. Wer hier nun nicht sofort einen Zuckerschock angesichts von so viel Niedlichkeit bekommt, fĂŒr den dĂŒrfte Snowdogs nichts sein. Die Disney-Produktion aus dem Jahr 2002 ist so dermaßen klinisch keimfrei, dass man fast schon allergisch darauf reagieren möchte. Alles ist hier superschön und nett... sogar der typische Familienkonflikt, der hier angeschoben wird, gereicht der ohnehin völlig substanzlosen Hauptfigur höchstens zu ein paar Unannehmlichkeiten, aber nie zu wirklichen Problemen, die man nun lösen mĂŒsste. Das ist im Grunde natĂŒrlich die perfekte Ausgangslage fĂŒr einen Film, der vordergrĂŒndig ein jĂŒngeres Publikum anzieht, welches eh nur wegen den knuddeligen Vierbein...

Ricky Bobby - König der Rennfahrer

Schon seit seiner Jugend trĂ€umt Ricky Bobby (Will Ferrell) davon, ein großer Rennfahrer zu werden. Als Erwachsener gelingt ihm die ErfĂŒllung dieses Traums schließlich, als er spontan fĂŒr einen ausgefallenen Fahrer einspringen muss und dabei ein unglaubliches Rennen fĂ€hrt. Kurz darauf wird er gemeinsam mit seinem besten Freund Cal Naughton Jr. (John C. Reilly) zu einem echten Duo des Rennsports, welches viele Rennen gemeinsam gewinnt. Doch eines Tages leistet sich Bobby einen fatalen Fauxpas... und dann tritt mit dem französischen Fahrer Jean Girard (Sacha Baron Cohen) auch noch ein neuer Konkurrent auf den Plan, der Bobby seinen Ruhm und seine Karriere streitig zu machen droht. Auf der Rennpiste soll es schließlich zum entscheidenden Duell kommen... Oh, schaut mal! Da steigt Will Ferrell aus einem gecrashten Nescar-Auto und springt wild herum, weil er glaubt, er wĂŒrde in Flammen stehen. Aber er steht gar nicht in Flammen, er denkt das nur! Dann zieht er sich bis auf die Unterhose aus u...

Eden Lake

Steve Taylor (Michael Fassbender) fĂ€hrt gemeinsam mit seiner Freundin Jenny Greengrass (Kelly Reilly) auf einen Trip an den Eden Lake im englischen Hinterland - dort plant er, ihr endlich einen Heiratsantrag zu machen. Einiger kleiner Pannen zum Trotz verlĂ€uft der kleine Urlaub zu Beginn auch ziemlich gut, bis es am See selbst zu einer Begegnung mit mehreren Jugendlichen kommt, die erst pöbeln und dann zu drastischeren Mitteln greifen. Jenny versucht die Situation herunterzuspielen, wĂ€hrend Steve darauf aus ist, die Sache endgĂŒltig zu klĂ€ren. Dabei geraten die beiden jedoch in die FĂ€nge von Menschen, deren Grausamkeiten sie sich niemals hĂ€tten ausmalen können... Vor allem wĂ€hrend der ersten halben Stunde erschafft Die Frau in Schwarz -Regisseur James Watkins, der 2008 hiermit sein Regie-DebĂŒt gab, eine ungemein schneidende AtmosphĂ€re. Diese ist vor allem deswegen so intensiv, weil Watkins einigermaßen clever darin ist, unangenehme Situationen zu erzeugen, die wir durchaus nachfĂŒhlen kö...

The Descent 2 - Die Jagd geht weiter

Eine Rettungsmannschaft, bestehend aus mehreren erfahrenen Höhlenkletterern, sucht in den WĂ€ldern der Appalachen nach den sechs verschollenen Frauen, allen voran aber nach der Senatorentochter Juno (Natalie Mendoza). Der Polizei und dem Team spielt es dabei in die Karten, dass die einzige Überlebende der Höhlen-Hölle, Sarah (Shauna Macdonald), diesen förmlich in die Arme lĂ€uft. Da Sarah deutliche Schwierigkeiten damit hat, sich an Details zu erinnern und man ihr die Geschichten von in den Höhlen lebenden Monstern, die ihre Freundinnen getötet haben, nicht abkaufen will, schleppt man diese als FĂŒhrerin mit, um Juno und die anderen Frauen zu finden. Dabei lĂ€uft das Team aber direkt in eine Todesfalle, denn die gefrĂ€ĂŸigen, blinden Mutanten warten unter der OberflĂ€che des Waldes nur auf neue Nahrung... Wenn insbesondere ein recht kostengĂŒnstig produzierter Horrorfilm nur ansatzweise zum Überraschungs-Hit wird, dann muss eine Fortsetzung her - ganz gleich, ob das dramaturgisch nun passt ode...