Jeder Filmfan hat seine All-Time-Favorites, meist zusammengesetzt aus den Werken, mit denen er Erinnerungen verbindet, die vielleicht auch aus der Kindheit und Jugend stammen und die man immer wieder gerne sieht. Das sind dann auch gerne Filme, die für andere Menschen verwirrend wirken. Aber eben jedem das seine und ich liebe nun mal Unterhaltungsstreifen, die andere meistens eher als "okay" abtun. So auch "Independence Day", den ich als Kind sah, damals genial fand und der für mich seitdem nichts von seiner Faszination verloren hat. Und das, obwohl es im Grunde "nur" Popcorn-Kino ist.
"Independence Day" ist unterhaltsames Kino in seiner gigantischsten Form. Zweieinhalb Stunden ist der Zuschauer gebannt. Während der ersten Dreiviertelstunde gelingt Regisseur Roland Emmerich das Kunststück, ohne viel TamTam durch das Erscheinen der Raumschiffe und der intensiv gefilmten Massenpanik der Bevölkerung eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, welche auf das kommende Actionspektakel einstimmt... und dieses ist dann wirklich gigantisch. Ganze Städte werden zerstört, Explosionen türmen sich über Explosionen, es kracht und rummst an allen Ecken, die Bilder und Effekte sind auch heute noch, achtzehn Jahre nach der Uraufführung, wahrlich beeindruckend. Und mittendrin unsere sympathischen Helden, welche den Film sogar noch um eine große Portion Humor bereichern, sodass es auch genügend zu lachen gibt. Will Smith gelang mit dieser Rolle der endgültige Sprung in die A-Liga Hollywoods, Jeff Goldblum gibt erneut mit viel Freude den sympathischen Oberschlauen und Bill Pullman ist ein so untypisch cooler und menschlicher Präsident, dass man ihn schnell ins Herz schließt. Der Höhepunkt ist seine zwar stark amerikanisierte Rede (die voller Pathos steckt), die einen in ihrer Wucht jedoch vollkommen in den Sessel drückt. Das nachfolgende Finale packt dann noch einmal alles aus, was an Action und Spaß auszupacken geht und entlässt einen mit Gänsehaut, dank des grandiosen Soundtracks, und einem fetten Grinsen, dank der coolen Sprüche und einigen dramaturgischen Kniffen, in den Abspann. Im Grunde von vorne bis hinten ein perfekter Blockbuster, der einzig im Mittelteil mit einem Handlungsstrang um die berüchtigte Area 51 und einem nervigen Nebencharakter ein paar kleine Hänger hat. Wer jedoch auf Action steht, gerne sein Gehirn für zweieinhalb Stunden abgibt, um einfach nur unterhalten zu werden und große Bilder auf sich wirken lassen, durch die wundervoll aufgelegte Schauspieler rennen, die sich nicht von der Effektflut unterkriegen lassen... für den dürfte "Independence Day" genau der richtige Film sein.
Note: 1-
INDEPENDENCE DAY
Als auf einmal überall auf der Welt Raumschiffe in der Größe von Städten auf der Erde auftauchen und sich in Position bringen, ist die Panik groß. In der Hoffnung auf einen friedlichen Besuch der außerirdischen Wesen bemüht sich Präsident Whitmore (Bill Pullman) um eine Kontaktaufnahme. Doch der Fernsehtechniker David Levinson (Jeff Goldblum) entdeckt ein verstecktes Signal... und kurz darauf greifen die gigantischen Schiffe an und machen die Hauptstädte der Welt dem Erdboden gleich. Die Menschen schlagen zurück, unter ihnen der Kampfpilot Steven Hiller (Will Smith)... und schon befindet sich die Erde in einem interstellaren Krieg mit einer Übermacht."Independence Day" ist unterhaltsames Kino in seiner gigantischsten Form. Zweieinhalb Stunden ist der Zuschauer gebannt. Während der ersten Dreiviertelstunde gelingt Regisseur Roland Emmerich das Kunststück, ohne viel TamTam durch das Erscheinen der Raumschiffe und der intensiv gefilmten Massenpanik der Bevölkerung eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, welche auf das kommende Actionspektakel einstimmt... und dieses ist dann wirklich gigantisch. Ganze Städte werden zerstört, Explosionen türmen sich über Explosionen, es kracht und rummst an allen Ecken, die Bilder und Effekte sind auch heute noch, achtzehn Jahre nach der Uraufführung, wahrlich beeindruckend. Und mittendrin unsere sympathischen Helden, welche den Film sogar noch um eine große Portion Humor bereichern, sodass es auch genügend zu lachen gibt. Will Smith gelang mit dieser Rolle der endgültige Sprung in die A-Liga Hollywoods, Jeff Goldblum gibt erneut mit viel Freude den sympathischen Oberschlauen und Bill Pullman ist ein so untypisch cooler und menschlicher Präsident, dass man ihn schnell ins Herz schließt. Der Höhepunkt ist seine zwar stark amerikanisierte Rede (die voller Pathos steckt), die einen in ihrer Wucht jedoch vollkommen in den Sessel drückt. Das nachfolgende Finale packt dann noch einmal alles aus, was an Action und Spaß auszupacken geht und entlässt einen mit Gänsehaut, dank des grandiosen Soundtracks, und einem fetten Grinsen, dank der coolen Sprüche und einigen dramaturgischen Kniffen, in den Abspann. Im Grunde von vorne bis hinten ein perfekter Blockbuster, der einzig im Mittelteil mit einem Handlungsstrang um die berüchtigte Area 51 und einem nervigen Nebencharakter ein paar kleine Hänger hat. Wer jedoch auf Action steht, gerne sein Gehirn für zweieinhalb Stunden abgibt, um einfach nur unterhalten zu werden und große Bilder auf sich wirken lassen, durch die wundervoll aufgelegte Schauspieler rennen, die sich nicht von der Effektflut unterkriegen lassen... für den dürfte "Independence Day" genau der richtige Film sein.
Note: 1-
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