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Mr. & Mrs. Smith

Ich liebe Popcorn-Kino. Ich werden von vielen Filmfans aus meinem Bekanntenkreis dafür belächelt, dass ich Streifen wie "Fluch der Karibik" oder "Transformers" teils richtig viel Bedeutung in Sachen Unterhaltung beilege. Aber ich liebe es nun mal, mich (ab und an) einfach nur von bombastischer Action und coolen Sprüchen berieseln zu lassen, ohne mein Hirn zu sehr anstrengen zu müssen. Und da hatte ich auch heute wieder Lust drauf, also gab es einen entspannten Film...

MR. & MRS. SMITH

John (Brad Pitt) und Jane Smith (Angelina Jolie) führen eine langweilige Ehe. Das Knistern zwischen ihnen ist vorbei... zumindest im Privatleben. Denn beruflich arbeiten beide, ohne dass der Ehepartner davon auch nur das Geringste ahnt, als Top-Agenten der Regierung. Alles scheint gut zu laufen, bis John und Jane eines Tages den Auftrag bekommen, den jeweils anderen auszuschalten. Nach dem ersten Schock über all die Lügen und Spielchen in ihrer Ehe greifen beide aber schließlich herzlichst gern zu den Waffen...

"Mr. & Mrs. Smith" ist perfekte Unterhaltung. Der Film tut keinem weh, hat einige gute Lacher und schöne Actionsequenzen. Dieses Gesamtpaket rettet den Streifen jedoch nicht über die Länge von zwei Stunden. Gerade in der ersten Hälfte gibt es einige unangenehme Längen und gerade wenn man denkt, jetzt geht es richtig los, bläst der Film schon zum Finale und kommt zu einem überhasteten und so ziemlich unbefriedigenden Ende. Dass man trotzdem zwei Stunden lang gut unterhalten wird, ist besonders den gut aufgelegten Hauptdarstellern zu verdanken. Zwischen Jolie und Pitt sprühen die Funken so förmlich und die beiden machen nicht nur in den Actionszenen, sondern auch in den trockenen und teils zum Brüllen komischen Dialogen eine gute Figur. Highlight ist dabei in Sachen Bumm und in Sachen Humor eine Szene im Mittelteil, in welcher sich John und Jane in ihrer eigenen Wohnung bekriegen... sowohl mit Waffengewalt als auch mit zynischen Sprüchen. Dass neben all den Schießereien und Frotzeleien die blassen Nebendarsteller (sogar ein Genie wie Vince Vaughn wird verschenkt) und auch der ein oder andere tiefgründigere Moment viel zu kurz kommen, ist schade, aber der Spaß, den Pitt und Jolie sowie die Action in der zweiten Hälfte (auch wenn da am Ende dann doch ein wenig übertrieben wird) gleichen diese Mankos dann doch locker wieder aus. Unterhaltsam!

Note: 3+

 

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